"Ich kenn' ja nix von der, aber meine Freundinnen da hinten

würden echt gerne was von Helene Fischer hören."

Aus dem Alltag eines DJs -  Dezember 2017


Platte des Monats (2023)

Hier stelle ich in mehr oder weniger regelmäßig ein Schmuckstück aus meiner Sammlung vor. Wer bei den Kommentierungen zu den Platten weitestmögliche Objektivität erwartet, hat natürlich Pech gehabt. Ich bitte daher vorsichtshalber schon mal um Entschuldigung, sollte ich jemandes Lieblingskünstler unsachgemäß erwähnen. Ist fast nie ernst gemeint.

 

Unterstützt den lokalen Plattenhandel, z.B. das Plattenzimmer in Weingarten oder Isle of Records in Lindau.

 

Die Platten des Monats der Vorjahre gibt's  auf den separaten Archivseiten (siehe die entsprechenden Untermenüpunkte). 


Februar 2023

Free Love, Free Love, 1979

Mad About Records/Emkay

 

 

 

 Free Love - Free Love (1979)

„Super rares Soul-Album. Das einzige Soul-Album, welches bei Emkay Records aus Los Angeles veröffentlicht wurde. Die Band wurde von Philip Westmoreland geleitet und stammte aus St. Louis“. So, das war’s. Das gesamte Internet weiß nicht viel mehr über die Band Free Love und ihr ebenso Free Love betiteltes Album von 1979. Auf welcher Seite man auch schaut, immer nur diese paar dürftigen Sätze. Der Name der Mitwirkenden ist natürlich auch noch bekannt, aber sonst: tote Hose. Wir müssen also die Musik für sich sprechen lassen. Nun hat das Album zugegebenermaßen Durchhänger, aber allein das sommerlich-lässig-funkige Pushin' to the top macht alles wett (auch wenn es nur knapp über 2 Minuten dauert). Außerdem sind zwei sehr legere Instrumentals zu hören, namentlich Pauls’s song und Snoot Suite. Außerdem seien Euch die gutlaunigen This ain’t living und I've been a good man zum Anhören empfohlen.

 

Unnötig zu erwähnen, dass es keinen der Songs auf YouTube gibt. Schaut bei Bandcamp rein, dort kann man alle Songs in voller Länge hören (und das Album kaufen).

[Jochen Praefcke]



Januar 2023

Dschinn, Dschinn, Bellaphon/Bacillus Records, 9669116

Pell Mell, Marburg,  Bellaphon/Bacillus Records

 

 

 Dschinn - Dschinn (1972)

Pell Mell - Marburg (1972)

Was haben die beiden Platten des Monats miteinander zu tun? Nun, die Bands Dschinn und Pell Mell sind beide (weniger geläufige) Vertreter des Krautrock-Genres, beide stammen zudem aus Marburg in Hessen, und beide Alben -  Dschinn (von Dschinn) und Marburg (von Pell Mell) -  wurden zudem 1972 veröffentlicht. Und beide Bands machen hervorragenden, atmosphärisch interessanten Psychedelic Rock. Die Anspieltipps sind wie folgt:

 

Von Dschinn:

  • Freedom
  • I wanna know
  • Smile of the devil
  • For your love - der Song mag dem ein oder anderen in einer Version der Yardbirds (damals mit Eric Clapton) bekannt sen

Von Pell Mell:

  • Moldau - originelle Version des Smash-Hits von Smetana
  • City Monster

[Jochen Praefcke]



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