"Ich kenn' ja nix von der, aber meine Freundinnen da hinten

würden echt gerne was von Helene Fischer hören."

Aus dem Alltag eines DJs -  Dezember 2017


Platte des Monats (2020)

Hier stelle ich in mehr oder weniger regelmäßig ein Schmuckstück aus meiner Sammlung vor. Wer bei den Kommentierungen zu den Platten weitestmögliche Objektivität erwartet, hat natürlich Pech gehabt. Ich bitte daher vorsichtshalber schon mal um Entschuldigung, sollte ich jemandes Lieblingskünstler unsachgemäß erwähnen. Ist fast nie ernst gemeint.

 

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NEU: Die Platten des Monats der Vorjahre gibt's ab sofort auf den separaten Archivseiten (z.B. hier für 2017 und hier für 2018 und hier für 2019). 


Januar 2020

Sure Fire Soul Ensemble, Build Bridges

CLMN - 12024, Colemine Records, 2019

 

Side A: Aragon, El Nino, Sucker punch, Campus life, Costa blues

Side B: Build bridges, Roxy funk, Gloria's anthem, Backyard Boogie, Step up

 

(Alle Songs von der Playlist lassen sich problemlos auf YouTube finden.)

 

 

Sure Fire Soul Ensemble

- Build Bridges (2019) -

Anlässlich des fulminanten neuen Albums „Build  Bridges“ des Sure Fire Soul Ensembles soll hier und jetzt der landläufig unterschätzen Spezies des Soul & Funk Instrumentals gefrönt werden. Genau das nagelt Tim “Tito” Felten mit seinem 2012 gegründeten Ensemble nämlich in reinster Form in die Rille, dass es eine wahre Freude ist. Der Trick ist: Groove, Groove und nochmals Groove. Tim und seine Leute haben zugegebenermaßen einen reichen Schatz an groovy Vorbildern, und eine Auswahl der besten will ich Euch heute zum Reinhören anbieten. Keine Sorge, es ist total normal beim Reinhören mit dem tanzen anzufangen.

 

  • Zum Einstieg gibt’s erst mal zwei tolle Stücke vom eingangs erwähnten Album des Sure Fire Soul Ensembles: Aragon und Step up, erster und letzter Song des Albums.
  • Immer wieder gerne genommen für die Soul/Funk-Party: Willy Bobo mit Shut up and pay atttention.
  • Last night von den Mar-Keys besticht durch fast schon ironisch wirkende Monotonie.
  • Wo die Mar-Key sind, sind die Bar-Kays nicht weit: Soul Finger geht trotz geringfügigen Chorgesangs gerade noch so als Instrumental durch.
  • Zwar deutlich dem Blues zugehörig, aber dennoch auf Stax veröffentlicht und damit total zurecht in der Soul-/Funk-Playlist dabei: Little Sonny mit dem unendlich coolen The creeper returns.
  • Die legendären Booker T. & the MGs ... welchen Song soll man denn da nur aussuchen …  das tendenziell allseits bekannte Green Onions ist eine sichere Bank. Weniger geläufig, aber auch geil: das Jimi Hendrix-Cover Foxy Lady und der Western-Klassiker Hang 'em High - letzteres zwar weniger tanzbar, aber dafür mit extrem stilsicherem Hammond-Orgel-Sound! 
  • Lou Toby and His Heavies mischen im Funk-Instrumental Heavy Steppin’ gekonnt ein paar allseits bekannte Soul/Funk-Klassiker zu einem neuen Dancefloor-Kracher zusammen.
  • Zum Abschluss noch was bekannteres: die Average White Band mit Pick up the pieces. Very groovy, indeed!

[Jochen Praefcke]



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