"Ich kenn' ja nix von der, aber meine Freundinnen da hinten

würden echt gerne was von Helene Fischer hören."

Aus dem Alltag eines DJs -  Dezember 2017


Platte des Monats (2021)

Hier stelle ich in mehr oder weniger regelmäßig ein Schmuckstück aus meiner Sammlung vor. Wer bei den Kommentierungen zu den Platten weitestmögliche Objektivität erwartet, hat natürlich Pech gehabt. Ich bitte daher vorsichtshalber schon mal um Entschuldigung, sollte ich jemandes Lieblingskünstler unsachgemäß erwähnen. Ist fast nie ernst gemeint.

 

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Januar 2021

Willie Bobo & The Bo-Gents, Do what you want to do

SXBS 7003, Sussex, 1971

 

Side A: Do what you want to do, Shut up and pay attention, Dindi, Come together, Soul Foo Yong 

Side B: Broasted or fried, The thrill is gone, How can I say goodbye, Never you mind 

 

Willie Bobo & The Bo-Gents

- Do what you want to do (1971) -

Der Percussionist William Correa, besser bekannt als Willie Bobo, hat 1971 mit den Bo-Gents das Album Do what you want to do veröffentlicht und uns ein über weite Strecken ganz besonders tanzbares Exemplar der Gattung Soul-Jazz-Funk-Instrumental-Musik geschenkt. Willie selbst hält sich mit der Percussion sehr dezent und elegant im Hintergrund. Dafür gibt's im Vordergrund Bläsersätze der groovigsten Sorte (hört in Do what you want to do oder Shut up and pay attention rein) oder lasziv-schrottige E-Gitarre, die sich nahtlos in den Soundtrack fragwürdiger Filmchen aus den 70er-Jahren einpassen ließe - zu hören in Come together (ursprünglich mal von den Beatles). Oder die für das Genre obligatorische Querflöte, zu hören in Never you mind.  Willie Bobo scheint einfach ein begnadeter Bandleader zu sein und nutzt, seiner Zeit rund 5 Jahre voraus, den AC/DC-Effekt aus: alles klingt gleich, aber es wäre auch eine herbe Enttäuschung, wenn dem nicht so wäre! Nun gut, abgesehen vom seichten Ausrutscher Dindi, einem der beiden Songs mit Gesang. Willies persönlicher Beitrag an der Percussion ist besonders bei Broasted or fried und beim oben bereits erwähnten Never you mind zu hören.

 

[Jochen Praefcke]



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